Die Roseburg

Burg mit traumhafter Gartenanlage bei Gernrode

Willkommen auf der Roseburg!

Der Burggarten der Roseburg hat täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch

Ausreichend kostenlose Parkplätze

Fahren Sie unsere Auffahrt hoch. Der neue Parkplatz P2 hat immer ausreichend Parkplätze

Traumhafte Gartenanlage

Die weitläufige Gartenanlage der Roseburg wurde von Stararchitekt Bernhard Sehring erschaffen

Burgcafe - selbstgebackener Kuchen

Das Burgcafe hat außer mittwochs von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch

Historie

1905 erwarb der aus dem anhaltinischen Edderitz stammende Architekt Bernhard Sehring (1855-1941) das geschichtsträchtige Terrain aus dem Besitz Anhalt-Dessau.

Bekannt war Sehring vor allem als Theater-Architekt, unter anderem stammen von ihm das Theater des Westens in Berlin (1895/96) und das Stadttheater in Cottbus (1907/08)

1907 begann Sehring mit dem Bau der Roseburg, die er als Sommersitz und Aufstellungsort seiner gesammelten Kunstschätze dachte. Das Anwesen ist durchgehend im Stil einer mittelalterlichen deutschen Burganlage errichtet mit Torhaus, Wohnturm und Wachturm mit aufsteigendem Wehrgang.
Eine 1600 m lange Steinmauer fasst die Vorburg ein. Später entstanden das so genannte Mausoleum mit dem Aussichtsturm und die anschließende Parkanlage. Hier vereinigte Sehring Gartenzitate der italienischen Renaissance, des Barock und englischer Landschaftsgärten. Neben dem Turm beginnt das Rückgrat des Parks, die 100 m lange terrassierte, nach Nordwesten abfallende Wasserachse.

Die Burg

Die Roseburg selbst wird derzeit sarniert und restauriert. Die komplette Sanierung und Restaurierung der Roseburg erfolgt in Kooperation mit dem Denkmalsschutzamt Quedlinburg und allen benachbarten Gemeinden.

Der Rittersaal soll nach Sanierung des Dachstuhls für Familienfeste, Hochzeiten und andere Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen zur Verfügung stehen. Nach Sanierung der Gebäude wird Folgendes möglich sein:

  • Besichtigung des Rittersaals
  • Begehung des Wehrturms zur Aussichts-Plattform
  • Wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen in den Burg-Gebäuden

Die Burg auf einem Muschelkalkrücken an der Altstraße nach Goslar wurde als Rudeloffsburg/Rolevesborch 963 erstmals urkundlich erwähnt. Sie war eine Stiftung Markgraf Geros an das Frauenstift Gernrode. Bernhard Sehring ergrub die Grundmauern des Kastells 1929.

Heinrich III. schenkte sie 1056 dem Mönchskloster Ballenstedt ('Rothallasburg'). Im 13. Jahrhundert befand sie sich wieder im Besitz des Gernroder Klosters, was 1207 Papst Innozenz III. und 1227 Papst Gregor IX. bestätigten. Sie fiel bald an das askanische Fürstentum Anhalt, das damit, zusammen mit dem Dorf, zwei Wäldern, einem Hof, einer Mühle und 23 Hufen, Albrecht II. von Regenstein belehnte. 1477 belehnte erneut ein Askanier (Woldemar zu Anhalt) einen Grafen (Ulrich von Regenstein) mit der Burg 'nebst Zubehörung'.

Das Dorf wurde ab 1563, so wie zuvor bereits die Burg, nicht mehr erwähnt. 1579 hieß es in einem Prozess By de Roseburg, wo noch ein Stück Mauer zu sehen ist und wo man den Fuchs jagt. 1801 empfiehlt man das 'Ausstreichen' der Rudolfsburg aus den Karten als nicht mehr vorhanden. Die Burg hatten die Regensteiner Grafen, wie 1835 beurkundet wurde, an Quedlinburger Bürgerliche verpfändet.

1905 erwarb Sehring, der bereits 1893 bei Stettin den Bau einer privaten Burganlage geplant hatte, das Gelände auf Empfehlung Prinz Friedrichs von Anhalt-Dessau.

Der Garten

Die Roseburg-Gebäude, die weiträumige Parkanlage und die darin enthaltenen Skulpturen, Schmuckelemente, baulichen Akzente bilden eine wunderbare Einheit – eine Verschmelzung von Architektur und Garten – sind als Ganzes zu sehen und zu erleben. In Anlehnung an italienische und englische Landschaftsgärten schuf Bernhard Sehring die im Jahre 1925 weitestgehend fertig gestellte Parkanlage mit gewohnter Liebe zum Detail und unter Einbeziehung der Natur. Ergänzt mit vielen seltenen Laub- und Nadelgehölzen; geschickte Hecken- und Baumbepflanzungen umsäumen Treppen und Wege, bilden natürliche Abgrenzungen oder geben den Blick auf architektonische Akzente frei.

Übersicht

Die Roseburg von oben - aufgenommen am 03.10.2021

Weitere Informationen

Die Parkanlage hat täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt beträgt pro Person EUR 3,00. Der Eintritt fließt in voller Höhe in die Sanierung und Restaurierung des gesamten Geländes ein.

Die Roseburg verträgt keinen Massentourismus. Die Parkanlage ist nicht überlaufen. Genießen Sie die Ruhe und die Harmonie. Die Roseburg kann für Veranstaltungen, Feiern sowie als Foto-, Mal- oder Film-Location genutzt bzw. angemietet werden.

  • Für Bus- und Reisegesellschaften bieten wir Getränke und Verpflegung sowie die Nutzung unserer sanitären Einrichtungen an.
  • Das Gelände steht für Veranstaltungen und Feierlichkeiten zur Verfügung. Jede Veranstaltung muss mit der Parkverwaltung abgesprochen werden.
  • Foto- und Malkurse können im Parkgarten abgehalten werden. Wir bitten aber vorab um Absprachen.
  • Der Park steht für abendliche Konzerte und Veranstaltungen zur Verfügung.
  • Jährlich finden verschiedene Veranstaltungen, Feste, Flohmärkte und Vorträge statt.

Bitte beachten Sie, das jegliche Fotos und Videos, die auf dem Gelände der Roseburg erstellt werden, nur für private Zwecke verwendet werden dürfen. Eine gewerbliche Verwendung bedarf unserer schriftlichen Zustimmmung.

Kontakt

Wir freuen uns über jede Anfrage oder Anregung. Wenn Sie ein Event planen, eine Hochzeit bei uns feiern wollen oder mit einer Reisegesellschaft unsere Burg und unseren Garten besichtigen wollen, können Sie uns gerne anrufen oder eine Email schicken.

Roseburg, 06493 Ballenstedt / OT Rieder

+49 176 - 56 71 53 42

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